Blick auf die Menschheit
Taschendiebjenny sitzt auf einer Wolke und begreift. Sie ist nun etwas anderes, lebt in einer astralen Dimension. Sie sieht die brennende Welt unter sich, sieht Vergangenheit und Gegenwart. Sie kennt die Zukunft und ihren Weg.
Aber das ist nun alles unwichtig, jetzt, wo es die Menschheit an ihrem ursprünglichen Ort nicht mehr geben wird. Eigentlich gibt es nichts mehr, was wirklich wichtig ist, außer vielleicht das Sein selbst.
Die Menschheit macht sich nun auf den Weg zu einem neuen Ziel. Bald, zumindest. Es wäre schön gewesen, wenn es die Erde noch eine Weile länger geben würde. Dann wären mehr Menschen wie ein Wunder plötzlich da gewesen, noch mehr Milliarden davon. Doch auch das ist egal. Diese Teile der menschlichen Gemeinschaft werden eben erst später das Licht der Welt erblicken, an einem Ort, der zwar noch nicht das endgültige Paradies ist, aber immer noch besser als der Schmelztiegel mit dem Namen "Erde", von dem sie alle gekommen sind. Von dem die Letzten immer noch kommen.
Jenny wartet. Sie ist nun woanders, in einer Stufe dazwischen. Sie wartet auf den großen Aufbruch. Doch "warten" kann man das nicht nennen. Denn sie wünscht sich gerade nichts mehr, als dass jeder einzelne Moment zur Ewigkeit wird. So glücklich ist sie mit ihrem gegenwärtigen Sein. Es ist wie eine Entschädigung für all das Leid und die Unbehaglichkeiten ihres Lebens.
Sie schwelgt dahin, wenn sie einen Sonnenuntergang sieht, oder das Glänzen des Morgentaus. Und sie ist zu Tränen gerührt, wen sie den vielschichtigen Symphonien des Windes zuhört. Doch wenn die Zeit für den Aufbruch gekommen ist, wird sie ihr Jetzt verlassen, mit all den anderen Milliarden.
Aber das ist nun alles unwichtig, jetzt, wo es die Menschheit an ihrem ursprünglichen Ort nicht mehr geben wird. Eigentlich gibt es nichts mehr, was wirklich wichtig ist, außer vielleicht das Sein selbst.
Die Menschheit macht sich nun auf den Weg zu einem neuen Ziel. Bald, zumindest. Es wäre schön gewesen, wenn es die Erde noch eine Weile länger geben würde. Dann wären mehr Menschen wie ein Wunder plötzlich da gewesen, noch mehr Milliarden davon. Doch auch das ist egal. Diese Teile der menschlichen Gemeinschaft werden eben erst später das Licht der Welt erblicken, an einem Ort, der zwar noch nicht das endgültige Paradies ist, aber immer noch besser als der Schmelztiegel mit dem Namen "Erde", von dem sie alle gekommen sind. Von dem die Letzten immer noch kommen.
Jenny wartet. Sie ist nun woanders, in einer Stufe dazwischen. Sie wartet auf den großen Aufbruch. Doch "warten" kann man das nicht nennen. Denn sie wünscht sich gerade nichts mehr, als dass jeder einzelne Moment zur Ewigkeit wird. So glücklich ist sie mit ihrem gegenwärtigen Sein. Es ist wie eine Entschädigung für all das Leid und die Unbehaglichkeiten ihres Lebens.
Sie schwelgt dahin, wenn sie einen Sonnenuntergang sieht, oder das Glänzen des Morgentaus. Und sie ist zu Tränen gerührt, wen sie den vielschichtigen Symphonien des Windes zuhört. Doch wenn die Zeit für den Aufbruch gekommen ist, wird sie ihr Jetzt verlassen, mit all den anderen Milliarden.
taschendiebjenny - 29. Apr, 19:26
