Kopfgeldjäger
Dass mal in unserem Viertel jemand gesucht wird ist so normal wie der tägliche Tageseinbruch. Doch bekommen tun sie meist niemanden. Obwohl das eine Frage der Schwingungen ist, auf die sich die Gesuchten bewegen.
Die Hardcoretypen, denen so ziemlich alles auf den Versen ist und deren Steckbrief in den Nachrichten erscheint, die haben sie meist gleich, da können die sich noch so tief in die Katakomben verbuddeln. Doch wer einfach nur irgendwie was ausgefressen hat, der ist hier meistens sicher. Zumindest war es das mal, bis in dem dicht gemachten Laden für Nähstoffe und Strickwolle eine dieser Kopfgeldjägeragenturen aufgemacht hat. Unsere ganzen Typen aus dem Viertel standen dort am Anfang Schlange. Ein paar der Spinner hofften auf einen Job mit Knarre und einer dicken Brieftasche. Als ob es so etwas ausgerechnet für die gibt. Nie und nimmer. Bekommen haben sie dann höchstens ein paar Biermarken für die Kantine. Da man so etwas wie die in so etwas wie einer Kantine aber nie reinlässt, mussten sie den beiden Pförtnern noch die Hälfte der Marken abgeben, damit die es für sie holten. Hergegeben haben sie dafür ihre Selbstachtung, denn als Gegenleistung für die Marken haben die den Kopfgeldjägerleuten wahrscheinlich alles erzählt, über unser Viertel, wer sich da so rumtreibt und wer wahrscheinlich vor etwas auf der Flucht ist.
Gleich in der ersten Woche haben die Kopfgeldjägertypen so richtig aufgeräumt und alles, was die feinen Herren von der staatlichen Polizei nicht selbst anfassen wollten, ins Zuchthaus oder in die Schuldnerfabriken gebracht. Deren Belohnung war sicher höher als nur ein paar Biermarken.
Die Hardcoretypen, denen so ziemlich alles auf den Versen ist und deren Steckbrief in den Nachrichten erscheint, die haben sie meist gleich, da können die sich noch so tief in die Katakomben verbuddeln. Doch wer einfach nur irgendwie was ausgefressen hat, der ist hier meistens sicher. Zumindest war es das mal, bis in dem dicht gemachten Laden für Nähstoffe und Strickwolle eine dieser Kopfgeldjägeragenturen aufgemacht hat. Unsere ganzen Typen aus dem Viertel standen dort am Anfang Schlange. Ein paar der Spinner hofften auf einen Job mit Knarre und einer dicken Brieftasche. Als ob es so etwas ausgerechnet für die gibt. Nie und nimmer. Bekommen haben sie dann höchstens ein paar Biermarken für die Kantine. Da man so etwas wie die in so etwas wie einer Kantine aber nie reinlässt, mussten sie den beiden Pförtnern noch die Hälfte der Marken abgeben, damit die es für sie holten. Hergegeben haben sie dafür ihre Selbstachtung, denn als Gegenleistung für die Marken haben die den Kopfgeldjägerleuten wahrscheinlich alles erzählt, über unser Viertel, wer sich da so rumtreibt und wer wahrscheinlich vor etwas auf der Flucht ist.
Gleich in der ersten Woche haben die Kopfgeldjägertypen so richtig aufgeräumt und alles, was die feinen Herren von der staatlichen Polizei nicht selbst anfassen wollten, ins Zuchthaus oder in die Schuldnerfabriken gebracht. Deren Belohnung war sicher höher als nur ein paar Biermarken.
taschendiebjenny - 24. Mär, 19:23
